Eine partikelfiltrierende Einwegmaske ist eine Atemschutzmaske und schützt je nach Ausführung vor dem Einatmen von wässrigen/ öligen Aerosolen und Partikeln.

Die Klassifikation wird nach europäischen Normen (EN 149) vorgenommen.

Die Gesamtleckage einer Maske setzt sich aus den Undichtigkeitsstellen am Gesicht, der Leckage am Ausatemventil (wenn vorhanden) sowie aus dem eigentlichen Filterdurchlass zusammen.

Klasse Gesamtleckage
FFP-1 höchstens 25%, Mittelwerte nicht größer als 22%
FFP-2 höchstens 11%, Mittelwerte nicht größer als 8%
FFP-3 höchstens 5%, Mittelwerte nicht größer als 2%

Weiterhin sind folgende Zusätze möglich:

Zusatzbezeichnung: Bedeutung
S (solid): Wässrige Aerosole und Partikel
SL: Wässrige und ölige Aerosole und Partikel
V: Mit Ausatemventil um den Atemwiderstand zu verringern

Die Zusatzbezeichnungen S bzw. SL entfallen nach der neuen EN 149 aus 2001 (EN 149:2001). Nach dieser Norm geprüpfte Produkte, schützen sowohl gegen Feinstäube (S) als auch gegen flüssige Aerosole (SL), so dass hier eine Unterscheidung in S und SL entfällt.

Die Bezeichnung FFP stammt aus dem Englischen und steht für „Filtering Face Piece“.

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